Jahresbilanz :)

Nach diesem Jahr, in dem Ich sehr viele tolle Pferde mit Ihren tollen Besitzern kennen lernen durfte und ich es gut hinbekomme, besonders meinen Eigenen Ansprüchen bei der Hufbearbeitung gerecht zu werden, kann ich sagen es ist noch Platz für weitere Neukunden.

Es war mir wichtig zuerst mal eine Zeit verstreichen zu lassen um zu sehen ob alles wie vorgestellt läuft.Zu testen ob ich genügend Zeit habe um jeden Einzelnen, auch im Notfall, zu betreuen.

Es läuft, die Bearbeitungsintervalle verlängern sich und auch das schafft Raum für mehr.

Ein frohes Fest Euch allen und weiterhin viel Spaß mit Euren Begleitern

 

Blutegeltherapie

Altes Wissen neu endeckt !

Biete Blutegeltherapie begleitend bei allen Klein-und Großtieren an. Ich Informiere sie gerne über diesen großartigen kleinen Helfer. Helfen sie Ihrem Tier bei Athrosen, Blutergüssen, jegliche Entzündungen, Biss-,Trittverletzungen. Ekzme, Abzess, Hufrollenentzündung, Rehe, Spondylose, Sehenschaden Muskelverspannung, Satteldruck uvm.

Barhufbearbeitung

Biete ab sofort Naturhuf Bearbeitung, Umstellung von Beschlag auf Naturhuf, Beratung rund um das Thema Barhuf, Bearbeitung von Zwanghufen, Hornstpalten und Rissen, Hohle Wände, Strahlfäule, Rehehuf und Hufrollensyndrom,  sowie Hufschuhe Anpassung an.

Warum laufen viele Pferde Barhuf schlecht?

Das Hufwachstum in den ersten 5 Lebensjahren ist entscheidend für die Hufqualität.

Oft ist es leider so, dass Pferden während der Aufzucht zu wenig Raum geben wird, um sich frei zu bewegen. Nur ein gut bewegter Huf auf verschiedenen Untergründen kann sich voll entwickeln. Wie sehen die Aufzuchtsplätze heute aus? Oft sieht man Paddockbox mit  evtl. Weidegang. Die jungen Pferde haben selten die Möglichkeit auf hartem, unebenem, steinigen Untergrund, der so wichtig wäre, zu rennen, toben,springen… Wenn toben, dann auf weicher Weide, im weichen Sand und immer „schön“ eben.

Einige interessante Erkenntnisse stammen von Robert Bowker, einem Veterinär, der als Dirketor des Equine Foot Laboratory am Michigan State University Collage unter anderem fest stellte, dass Pferde mit leistungstarken Hufen im Strahlpolsterbreich faserigen Knorpel entwickeln. Aber dies erst ab etwa dem 5. Lebensjahr.                                                   Doch wie sieht es wirklich aus?

Meist  werden unsere Pferde, die sich im Fohlenalter schon nicht richtig entwickeln konnten, mit 3 Jahren eingeritten. ( Quarter Horse, und Vollblüter meist schon 1 1/2 oder 2 Jährig)  Nicht nur der gesamte Körperbau ist diesem nicht gewachsen, auch die Hufe stehen voll in Ihrer Entwicklung. Üblicherweise bekommt das Pferd mit dem Beritt nun seinen ersten Beschlag.

Was passiert im jungbeschlagenem Huf?

Der Huf, dessen Meschanismus nun sehr eingeschränkt ist, wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Dadurch wird u.a. das Wachstum unterdrückt und somit auch das Nervensystem degenieriert.

Der Tastsinn wird geraubt und das Pferd merkt nicht mehr, wann es vorsichtig auftreten soll. Dies  gibt Stöße auf das gesamte Bein, die sich negativ auf Gelenke, Sehen, Bänder auswirken.

Die Hufbeinäste und das Strahlkissen entwickeln sich nicht richtig.

Festes leistungstarkes Horn wird nicht mehr gebildet, da es nicht mehr gebraucht wird

Der Huf kann sich nicht selber helfen, er wird erst beim nächsten Beschlagen wieder „in Form“ gebracht.  Da in den seltensten Fällen im rechten Zeitpunkt dieses in „Form bringen“ geschieht, kommt es häufig zu Fehlstellungen. Diese merkt das Pferd selbst oft gar nicht „tut ja nix weh“ und so läuft es lange weiter bis sich dann ernste Veränderungen zeigen. Nicht nur im Huf sondern im gesamten Pferd. u.a. die leider schon  üblichen Hufdeformationen, Verspannungen, Gallen, Hufrollenentzündung, Spat, Arthrosen um nur einige zu nennnen.

Was fühlt das Pferd nach Eisenabnahme?

Der Huf wird spontan wach..

Das Nervesystem schaltet langsam ein (vergleichbar mit einem eingeschlafenen Fuß).

Die Hufsohle die unter Beschlag nie Bodenkontakt hatte, trägt auf einmal mit. Das gibt Druck, den das Pferd nicht mehr gewohnt ist. Manchmal ist die Sohle so dünn, dass es das Pferd richtig schmerzt.

Die Hufwände sind nicht fest genug und oft zu lang. Sie biegen und brechen aus, dies gibt Zug oder auch Druck auf die Weiße Linie was wiederum schmerzt.

evtl. hat der Strahl Bodenkontakt, das ist sehr gut aber für viele Pferde unter Beschlag auch ungewohnt.

In dieser Hufsituation braucht es Zeit, es gibt Pferde die sehr schnell oder sofort damit klar kommen und andere die etwas länger brauchen. Mache bilden sehr schnell Horn zum schnellen Schutz. .Dieses Horn ist noch kein Leistungsfähiges Horn. Leistungsstark entwickelt es sich erst mit der Zeit.

Wie unterstütze ich ein Pferd das nicht gut Barhuf läuft?

Erstens gebe ich ihm Zeit, ich schaffe ihm die Möglichkeit sich frei und viel zu Bewegen.

Ich gebe ihm auch Anreize sich zu bewegen. Kameraden, Futter-Wasser-Schlafplatz weit auseinander.

Das Pferd braucht verschiedene Untergründe auf denen es laufen kann, dabei sollte es selbst entscheiden können wie lange und schnell es darüber gehen möchte.

Eine gesunde regelmäßige Hufbearbeitung ist unerlässlich.

ggf. brauchen die Hufe einen Hufschutz.

Hufe, die sich nicht richtig entwickeln konnten haben meist einen irreparablen Zustand, daß heisst aber nicht, das dieses Pferd nicht gut auf seinen Hufen laufen kann. Gerade diesen Hufen sollte man die Chance geben sich weiterzuentwickeln. Das Pferd entwickelt von Natur aus den ihm besten möglichen Zustand. Als Fluchtier ist es auf leistungsfähige Hufe angewiesen.

Dann gibt es noch Barhufbearbeitung die nicht gut funktioniert. Meist geht diese mit Ausdünnen der Sohle und mit schönstellen der Hufe einher. Es ist schwierig für den Pferdebesitzer eine gute Bearbeitung von einer schlechten zu unterscheiden. Hören sie am besten auf Ihr Pferd. Lassen sie sich alles erklären und vertrauen sie nicht blind. Eine gute Literatur zum Barhuf finden sie als kostenlosen Download hier.

 

 

 

Lektion Hufe geben

Hufe leicht, locker und gerne geben

Es erleichtert meine Arbeit enorm und Ihr Pferd hat den Vorteil das die Bearbeitung sich nicht in die länge Zieht.

Ausgangsposition ist das ruhige Stehen. Hat Ihr Pferd dies gelernt, können Sie mit dieser Lektion beginnen.

Bedenken Sie, das Pferd kann sein Bein nur dann anheben, wenn dieses gerade in Entlastungshaltung steht. Heißt das Pferd muß sein Gewicht auf die anderen Beine verlagern. Dazu muß das Pferd evtl. einen Schritt vor oder zurück gehen. Das entsprechende Bein wird mit den Händen abgestrichen und man fordert das Pferd, mit leichtem Druck, Klopfen oder Stimmsignal auf das Bein anzuheben. Klappt dies auch nur im Ansatz empfehle ich gleich ein Lob. Dies lässt sich nach und nach steigern bis hin zum halten des Beines in verschiedenen Positionen. Wichtig dabei ist es, dem Pferd nie unter Druck die Beine wegzuziehen. Erstens ist selbst das kleinste Pony dem Menschen an Kraft überlegen und zweitens sollte man nicht vergessen das Pferde Fluchtiere sind. Es ist für ein Fluchttier ein großer Vertrauensbeweiß sein Bein in unsere Hände zu geben und damit seine Gleichgewicht  sowie eine schnelle Fluchtmöglichkeit einzuschränken. Grundsätzlich lehne ich es ab das wir unseren Partner Pferd durch Zwangsmaßnahmen unterwerfen aber es ist mir auch zeitlich nicht Möglich ein Kunden Pferd zum geben der Hufe zu erziehen.

Hat Ihr Pferd bereits schlechte Erfahrungen gemacht und besteht die Gefahr das es sich wehren könnte, übt  man das Füßeheben zuerst mit touchieren des Beines mit z.B. einer Gerte ( an die das Pferd natürlich gewohnt sein sollte). Hebt das Pferd zuverlässig alle vier Beine kann man mit der oben beschriebenen Lektion beginnen.

Besteht ein schwerwiegendes Problem und /oder müssen potentiell schmerzhafte Behandlungen durchgeführt werden wie z.B. bei schwerer Strahlfäule ist es sinnvoll das Pferd vom Tierarzt sedieren zu lassen.

 

 

rund ums Pferdebein

Das Pferdebein

„Es ist so stabil, dass ein Pferd darauf mit 60 km/h herumlaufen kann. Dabei werden die Stöße ständig gefedert“. „Es regeneriert sich dauernd, wird täglich abgenutzt und wieder neu aufgebaut. Und je mehr Bewegung es hat, desto stabiler wird es.“

Immerhin 50 Millionen Jahre hat es gedauert, bis die Natur dieses Wunderwerk vollbracht hat. Aus dem fünfzehigen Waldbewohner wurde ein hoch spezialisierter Zehenspitzengänger. Deshalb sind alle Knochen im Pferdebein, im Vergleich zur menschlichen Hand, sozusagen eine Etage höher angeordnet. Das Vorderfußwurzelgelenk entspricht also keinesfalls unserem Knie, sondern unserem Handwurzelgelenk. Das Knie des Pferdes liegt nahe am Rumpf am Hinterbein. Der Huf entspricht unserem Mittelfinger. Die anderen Zehen haben sich stark zurück entwickelt. Griffelbeine gehören wie die Kastanie zu den sogenannten Rudimenten der Pferde-Evolution.

Das Phänomen Pferdebein verbirgt in seinem Inneren außerdem viele weitere kleine Wunderwerke: Da gibt es Sesambeine, die als Hebel für die Sehne fungieren, Schleimbeutel, die die Sehnen vor Abrieb am Knochen schützen, ein Hufbein das jede Menge Druck verträgt, weil es mit Lederhaut und Hornkapsel flexibel verbunden ist. Und nicht zuletzt Ellbogen und Kniegelenke, die gestreckt bleiben, während das Pferd im stehen döst Der Mechanismus, der hinter diesem ausgeklügelten System steckt, ist faszinierend: Die umgebenden Knochen und Bänder können die Gelenke sozusagen verschließen. Ab dem Vorderfußwurzelgelenk haben die säulenartig aufgebauten Vorderbeine außerdem nur noch Sehnen und Bänder, keine Muskeln, die erschlaffen könnten. An den Hinterbeinen kann das Pferd durch eine kurze Muskelkontraktion willentlich seine Kniescheibe blockieren. Sein Gewicht ruht dann hauptsächlich auf diesem Bein, während das andere entlastet ist und auf der Hufspitze steht. Nach ungefähr vier bis fünf Minuten wird das Bein gewechselt. Pferde verbringen ungefähr zwei bis drei Stunden täglich in dieser Haltung.

Bewegt sich das Pferd den ganzen Tag grasend im Schritt, so werden die Knorpel von der Gelenkschmiere reichlich ernährt und in Form gehalten. Durch das ständige Auf- und Abfußen saugen sich viele hundert Gelenkknorpel im Pferdekörper mit den lebenswichtigen Substanzen der Gelenkschmiere voll.

Bei einem stehenden Pferd ist die Gelenkschmiere nicht flüssig sondern gallertartig. So verkümmern die Knorpel und schleifen sich bis auf die Knochen ab, wenn plötzlich doch Bewegung gefragt ist. Weil ein Gelenkknorpel keine Nerven besitzt, spürt das Pferd diesen Verschleiß nicht einmal. Bis die Gelenkknorpel erkranken. Am häufigsten kommen Spat, Schale und Podotrochlose vor.

Falsche Belastung als Ursache von Gelenkschäden

„Gelenkschäden sind neben Sehnenschäden die häufigsten Lahmheitsursachen“. Die Ursachen sind für beide Krankheiten recht ähnlich: Überbelastung, Fehlstellungen, falsche Hufbearbeitung, mangelnde Bewegung und Reiten auf ungeeignetem Untergrund. Dadurch können z.B auch Gallen entstehen. Die zuerst nur als Schöhnheitsfehler angesehen werden aber Hinweis darauf geben das eine Überlastung an dieser Stelle gegeben ist. Das Gelenk reagiert auf die falsche Belastung mit einer übermäßigen Produktion von Gelenkflüssigkeit.

Um das Pferdebein gesund zu halten, sollte man jedes Pferd mindestens vier Stunden täglich bewegen. Am günstigsten steht das Pferd in einem Paddocktrail in dem es sich 24 Stunden frei Bewegen kann & gemeinsames Rennen auf der Weide.

Daneben muss etwa alle sechs Wochen ein Pfleger nach den Hufen sehen. Bei den meisten Pferden entsteht durch zu wenig Abrieb in dieser Zeit eine zu lange Zehe.Vor allem in den unteren Gelenken des Pferdebeins kommt es oft zu Verschleißerscheinungen, die durch rechtzeitiges professionelles Bearbeiten verhindert werden können.

 

 

 

Mobil 0178 8131771

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