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Blutegeltherapie

Altes Wissen neu endeckt !

Biete Blutegeltherapie begleitend bei allen Klein-und Großtieren an. Ich Informiere sie gerne über diesen großartigen kleinen Helfer. Helfen sie Ihrem Tier bei Athrosen, Blutergüssen, jegliche Entzündungen, Biss-,Trittverletzungen. Ekzme, Abzess, Hufrollenentzündung, Rehe, Spondylose, Sehenschaden Muskelverspannung, Satteldruck uvm.

Die 5 verschiedenen Gangarten

Pferde haben 5 verschiede Gangarten: Schritt, Trab, Galopp, Renngalopp und Rückwärts. Natürlich weichen Gangpferde von dieser Norm ab. Meist zeigen sie anstelle von Trab einen weichen passähnlichen Viertaktgang. Aber ich möchte bei den 5 üblichen Gangarten bleiben.

Schritt ist ein 4-Takt-Gang z.B. rechts vorn, links hinten, links vorn, rechts hinten. Das Gewicht liegt wie beim Stehen zu 60% auf der Vorhand.

Trab  ist ein 2-Takt-Gang. Die Füße werden als diagonale Paare geführt. Das Gewicht wird 50:50 verteilt. Daher kann ein Pferd auf der Stelle traben.

Galopp ist ein 3-Takt-Gang mit einem führenden Bein ( Links- oder Rechts Galopp), z.B. beim Linksgalopp berührt zuerst der Huf hinten rechts den Boden, dann folgt von der diagonalen hinten links/vorne rechts, danach vorne links. Gefolgt von der Flugphase, in der alle 4 Hufe in der Luft sind. Das Gewicht wird anährend zu 60% auf der Hinterhand getragen.

Renngalopp sieht aus wie ein schnellerer Galopp ist aber ein 4-Takt-Gang mit einem führenden Bein. Beim Linksgalopp rechts hinten, links hinten, rechts vorne, links vorne. Wie beim Galopp gibt es hier eine Flughase auf das führende Bein.  Das Gewicht liegt etwa 50 -70% auf der Vorderhand.

Rückwärts ist ein diagonaler 2-Takt-Gang wie beim Trab. Darf das Pferd unter dem Reiter nicht natürlich Rückwärts gehen ist es ein 4-Takt-Gang. Dies sieht man häufiger. Hier liegt die Gewichtsverteilung zu 50-70% auf der Hinterhand. Von sich aus bewegen sich Pferde wenig rückwärts oder seitwärts.

Einsatz von Blutegeln schon in der Antike

seit etwa 3000 Jahren werden Blutegel nachweislich als Heilmittel eingesetzt. In der Indischen und der Chinesischen Medizin (600-100 v. Chr.) wurde erfolgreiche Blutegelbehandlung dokumentiert.Auch die Griechen und Römer setzten sie bei Athrosen,Gicht,Krampfadern,Kopfschmerzen, Fieber und Psychosen ein. Bis ins Vorletzte Jahrhundert waren Blutegel noch ein gelobtes Heilmittel. Sie wurden nicht nur vom Medikus eingestezt, sondern waren schon immer Teil der Volksmedizien. Das Wort Egel stammt von griechischem „echis“ was „kleine Schlange“ bedeutet ab. Das Wort Egel entspricht in vielen Kulturen dem „Heiler“ so z.B. im England wurden die Heiler „leecher“ gerufen (leech=Blutegel) Der Indische Gott Ayurveada hielt Egel in einer Hand. Auch wurden sie in den Schriften Hildegard von Bingen empfohlen. Gegen Mitte des 19 Jahrhunderts kam es zum Niedergang der Blutegelbehandlung, wie so viele traditionelle Behandlungen mußte sie der Schulmedizin weichen. Ein Wiedereinzug in der Schulmedizien erhielt die Blutegeltherapie 1987 durch durch den Harvard-Professor Joe Upton und einen weiteren Meilenstein als im Sept.2004 die Fa Merck das Schmerzmittel Vioxx vom Markt nahm womit ein Bestandteil der Schmerz- und Arthrosetherapie wegfiel. Diese Lücke konnte man mit Blutegel schließen.

 

 

* Der Blutegel -Parasit oder medizinisches Wunder? – Olivia Bieckerle